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Melbourne – mutig entschieden

Mit der Fähre von Tasmanien kamen wir nach 9 Stunden abends im schönen Melbourne (nicht Mel Gibson 😉 ) an, wo wir unsere Rucksäcke ins Hostel Olembia im am Strand gelegenen Bezirk St Kilda schleppten. Unser 6-Bett-Zimmer stank zwar nach Männerfuß, aber die Atmosphäre und die Leute im Hostel, übrigens meist Deutsche, waren angenehm. Mit uns in der Stadt angekommen war auch der Herbst, so dass wir mit Regenjacken bewaffnet die City erkundeten: eine sehr relaxte, offene und kreative Stadtkultur, die uns an Berlin erinnerte, wodurch wir uns gleich heimisch fühlten. Besonders gefangen nahm uns das Australian Centre for the Moving Image mit seinen interaktiven Ausstellungen rund um Film, Computerspiele und Internet. So macht Museum richtig Spaß! Außerdem stand echte Politik auf dem Programm: Wir schauten in eine Sitzung des Parlaments vom Bundesstaat Victoria rein, bei der es teils recht hitzig zuging: sehr witzig!

Blick vom Shrine of Remembrance

 

Lovely couple 1
Lovely couple 2

 

Melbourne art

Neben der Stadterkundung standen nun die wichtigen Entscheidungen an: Wo geht die weitere Reise hin? Können wir uns durchs Outback quer durch Australien wagen? Reicht die Zeit überhaupt aus? Kaufen wir uns ein Auto oder mieten wir eins? So viele Fragen und wo anfangen? Da hilft am besten reden – und zwar mit anderen Backpackern und Australiern. So wurde uns schnell klar, dass wir fürs Auto-Kaufen/Verkaufen mindestens zwei Wochen unseres Urlaubs investieren müssten. Und da so ziemlich jeder Befragte „Western Australia“ zu seinen schönsten Erlebnissen zählte, warfen wir unsere Pläne am Ende nochmal um und entschieden uns für die ganz große Tour von Melbourne nach Darwin über Perth mit einem gemieteten Campervan. Wegen des Herbstes verließen aber nun gerade auch alle anderen Backpacker Melbourne Richtung Norden, so dass es für unser Budget nur noch den Cheapa-(aber Luxus-)Camper Toyota HighTop UKW 148 gab, liebevoll von uns „Uki“ genannt.

Unser Motorhome

 

Klein, aber alles drin
Blog schreiben im Uki

 

Schick und praktisch

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Kommentare

Kalli
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Ey…dat Bild “ Blog schreiben im Uki“ ist ja wohl gefälscht!

BoeLa
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Coole Kiste, mit der ihr jetzt durchs Land reist. Neid! 😉

gu
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@ Kalli: Im Campervan wird auch Blog (vor)geschrieben. 🙂
@ BoeLa: Recht so! 😉

Bald kommt übrigens ein neuer Beitrag über die Great Ocean Road mit super tollen Fotos und einem echten Highlight.

mic63
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hey gunnar, mit exakt so einer kiste sind wir damals auch 2 monate durch downunder gegurkt. haben es aber damals bei 3 platten reifen belassen und uns glücklicherweise nicht auf die backe gelegt. viel glück weiterhin und viel spaß, und schreibt weiter so schöne storys – auch wenns mich zugegeben arg neidisch macht 😉
ciao
mv

gu
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@ mic63: Das ist ja ein lustiger Zufall. Mit dem Ersatzwagen ist dann alles gut gelaufen. Und das mit dem Neid geht schon in Ordnung: 😉

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