Zwar ist es nicht wirklich mein Haus und damit schon ausgeschlossen, dass ich es Euch anbiete, aber ich will Euch eigentlich auch nur zeigen, wo ich gerade wohne. Also da ist es, auf der rechten Seite des Bildes mit Blick auf die mächtige Universidad Pontificia de Salamanca (Päpstliche Universität Salamanca).
Mein Haus in der Calle de Cervantes
Wie gesagt, es ist nur zwei Minuten von der Sprachschule entfernt und genau wie die Straße nach dem Autor von Don Quijote benannt. Auch am Plaza Mayor findet man Miguel de Cervantes.
Miguel de Cervantes am Plaza Mayor
Wie sich das heutzutage geziemt, habe ich die Ferienwohnung von einem Manuel, den ich eigentlich nicht kenne, über airbnb gebucht. Ich finde es sehr nett von Manuel, der mich eigentlich auch nicht kennt, dass er mir seine Wohnung überlassen hat. Sie ist klein, hat aber alles Nötige. Nur das Besteck könnte etwas üppiger sein. Naja, dafür habe ich ein freundliches Haus gegenüber und die Sonne geht erst nach 20 Uhr unter.
Freundliches Haus gegenüber
Blick nach links und…
Blick nach rechts
Hier fühle ich mich wohl, bevor es morgens zur Sprachschule geht und wenn ich abends wiederkomme. 🙂
Nach 8 Jahren habe ich es endlich geschafft, bei meinem Arbeitgeber Bildungsurlaub zu beantragen. Ich habe den Anspruch von zwei Jahren kombiniert und bin nun zwei Wochen in Spanien, genauer gesagt in Salamanca. Hier spricht man angeblich das reinste Spanisch. Es ist also der optimale Ort um die Sprache zu lernen. Jedenfalls was man in zwei Wochen so lernen kann. Außerdem ist es hier im September noch sehr warm, die Sonne scheint und die Stadt sieht sehr nett aus, wie ich heute bei meinem ersten Rundgang feststellen konnte.
Einkaufsstraße nahe Plaza Mayor
Convento e Iglesia de San Esteban
Hinten die Catedral Nueva
Zunächst musste ich natürlich zum Plaza Mayor. Das bedeutet wahrscheinlich Hauptplatz, also so was wie der Alexanderplatz in Berlin. Der Plaza Mayor ist auch so ziemlich zentral in der Altstadt gelegen. Dort war es aber so voll, dass ich schnell weiter durch die umgebenden Straßen gelaufen bin. Alles sehr alt und sehr schick – als hätten die Salamantinos gerade ordentlich aufgeräumt und geputzt. Im Südosten der Altstadt bin ich dann auf das Dominikanerkloster San Esteban gestoßen. Das hätte ri gefallen, der Altar war komplett vergoldet. Dann habe ich noch die Catedral Nueva gesehen, die gar nicht so neu für mich war. Ich hatte die riesige Kirche schon gestern vom Bus aus gesehen. Und natürlich wollte ich wissen, wo meine Sprachschule liegt. Morgen beginnt ja mein Kurs am Estudio Sampere.
Estudio Sampere in Salamanca
Praktischerweise ist das nur zwei Minuten von meiner Unterkunft, der Residencia Miguel de Cervantes, entfernt. Meine Nachbarn haben übrigens so lustige Nachnamen wie Quijote und Panza. 😉
Nun sind wir – leider – schon wieder ein paar Tage aus Thailand zurück. Den ersten Schock haben wir überwunden, können uns aber nur schwer an den Berliner Winter gewöhnen:
Letzter Tag in Bangkok: bewölkt, 31 Grad.An der Spree: bewölkt, Minusgrade – igitt!
Zum Glück haben wir die schönen Fotos und Erinnerungen an unsere Reise durch Thailand.
Danke, dass ihr wieder so emsig mitgereist seid! Wir haben uns über alle Kommentare und Seitenaufrufe gefreut!
Bis zur nächsten großen Reise wird es nun wieder einige Zeit dauern. Zum Abschied daher noch ein hilfreicher Merksatz aus Bangkok für das Jahr 2016:
Es gibt viele Mittel, sich fortzubewegen. Aber in fremden Ländern ist es immer wieder spannend, welches Verkehrsmittel die Weiterreise ermöglicht oder mit was die Einheimischen unterwegs sind. Hier ein paar gesammelte Eindrücke:
Das wichtigste Verkehrsmittel in Thailand, trotz vieler Autos, ist immer noch das Moped.
Mit Mopeds kann man alles transportieren, auch Eier.… mit Beiwagen hat man viel Platz für die Einkäufe auf dem Markt.Inseltaxi: Gepäck kommt zwischen die Beine des Fahrers.Größter Spaßfaktor: Mit dem Mofa über die Insel düsen.Tuk-Tuks – dreirädrige Mopeds für Taxifahrten.So sehen Songthaew-Taxis aus, oft aber viel älter.
Von der Propeller-Maschine, mit der wir „boutique“ von Bangkok nach Sukhothai geflogen sind, hatten wir ja schon berichtet. Um aus dem Norden in den Süden Thailands zu kommen, nahmen wir wieder den Flieger, um zwei Tage mit dem Nachtbus einzusparen. Dabei erwartete uns erneut eine kleine Propeller-Maschine, die diesmal aber einfacher ausgestattet war. Doch was mich wunderte, war der eigenartige Sicherheitshinweis auf dem Vordersitz. Ich konnte ihn zwar irgendwie übersetzen, verstand ihn aber trotzdem nicht.
Häh, mit was soll man floaten?
Ich dachte schon an einen fliegenden Teppich als die Stewardess die Sicherheitseinweisung vorführte und plötzlich einen Flugzeugsitz vor die Brust hielt. Ich prustete los vor Lachen: Wir sollten im Notfall unsere Sitze abreißen, damit ins Wasser springen und uns daran festhalten und floaten! Das Kopfkino war perfekt 😀
Wozu Schwimmwesten, wenn man Sitzkissen hat?!
Eine besondere Aufregung verursachen bei mir immer die Bootsfahrten, da ich trotz Ostseeblut im Gegensatz zu gu nicht seefest bin. Man weiß ja nie, auf was für einem Kahn man wie lange, bei welchem Seegang, mit wie vielen Passagieren unterwegs sein wird. Um auf die Insel Ko Phayam zu gelangen, kamen wir aber nicht drumherum und wählten das „normale Boot“…
Vertrauenserweckend?Alles gut: Flipper passt auf den alten Kahn auf.… Schwimmwesten. Also keine Sitze rausreißen!Umsteigen bitte! Geht auch auf dem Meer…
Im Gegensatz zu Berlin sieht man hier wenige Fahrräder. Trotzdem gibt es auch in Thailand Fahrradverrückte, die zum Beispiel den höchsten Berg des Landes hochradeln. Bei der Sonneneinstrahlung für uns unvorstellbar. Wir cruisten lieber bei brütender Hitze durch die Ruinenstadt Sukhothai.
Mit dem Rad durch Tempel-Ruinen.Am „Long Beach“ geht’s mit Rad schneller.Ein Werberad. (Kokosnuss-Pflanze im Korb beachten!)
Die letzten Tage faulenzten wir am Strand und genossen den Blick über die Bucht auf den Horizont. Der „Long Beach“ auf Koh Phayam ist ein Ort, der glücklich macht, weil er die Zeit dehnt. Die Tage folgen ihrem natürlichen Rhythmus: die Sonne geht auf, scheint lang und heiß, geht spektakulär unter und wir haben keine Termine 🙂 Dabei rauscht immer der Ozean, auch in den Träumen.
Dass wir hier nur selten Internetempfang haben, tut überraschend gut. Daher bleiben wir noch eine Nacht länger.
Nur eins geht auch hier nicht: Wir können die Zeit nicht anhalten – am Donnerstag reisen wir zurück aufs Festland und Samstag landen wir schon in Berlin. Aber daran wollen wir jetzt nicht weiter denken…
Von wegen „Tropical Island“ in Brandenburg!!!Unser Heim: Garten-BungalowHauptattraktion am Abend: Die Sonne in Pink.…ohne Worte.