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Tag 1 in Bangkok: Schuhe aus… und weg

Der erste Tag in Thailand. Er begann mit einem leckeren Frühstück in Ricky’s Coffeshop in einer kleinen, ruhigen Seitenstraße nahe der Backpacker-Meile Khaosan Road. Danach zeigte ich gu den goldenen Elefanten im Tempel Wat Bowonniwet, den er von einem Foto meiner letzten Thailandreise kannte. Es war viel Trubel im Wat, da sich der Todestag des obersten Mönches jährte. Die Trauerfarben im Buddhismus sind: schwarz, blau oder weiß. Für mich also kein Problem 😉

Rices äh Ricky's Coffeeshop
Rices äh Ricky’s Coffeeshop
Hier schmecken die Früchte... mhhm.
Hier schmecken die Früchte… mhhm.
Der Goldene Elefant (oben).
Der Goldene Elefant (oben).
Gleich zwei goldene Buddhas.
Gleich zwei goldene Buddhas.

Soweit so gut. Als wir aus dem Tempel mit den beiden goldenen Buddhas kamen, waren jedoch meine Schuhe weg. Wir hatten sie, wie es üblich ist, vorm Tempel abgestellt und wollten nicht glauben, dass hier, an diesem heiligen Ort, an einem Festtag ein Diebstahl passiert sei. Ich fragte eine Frau in Uniform. Sie zeigte auf den Tempel und sagte nur: „Buddha“. Okay. Logisch! Also wieder rein in den Tempel und den Buddha um Hilfe bitten. Draußen blieben die Schuhe aber verschwunden. Was tun? Auf Socken zurück ins Guesthouse? Fremde Schuhe anziehen? Nein. Gu ging zurück in die Unterkunft, um meine Turnschuhe zu holen während ich wartete und hoffte, dass jemand aus Versehen die Schuhe vertauscht hatte und wieder zurückbringen würde. Es standen nämlich schwarze Sneakers verdächtig lange vorm Eingang, während alle anderen Schuhe schnell wechselten. Um es abzukürzen: Die Schuhe sind weg! Und die schwarzen Sneaker standen auch noch 5 Stunden später vorm Eingang. Ich konnte mich mit dem Tausch aber nicht anfreunden. Hättet ihr die Schuhe eines anderen angezogen, auch wenn sie womöglich die passende Größe gehabt hätten?

Hatten die letzte Thailandreise überstanden...
Hatten die letzte Thailandreise überstanden…
Falsche Schuhe
Ein unfairer Tausch

Der Rest des Tages war heiß, aussichtsreich, klangvoll, lecker und quirlig. Und es bleibt die Erkenntnis: So hat man eben was zu erzählen und muss weniger tragen 😉

Golden Mount
344 Stufen in der Mittagssonne.
Golden Mount
Lohnenswert: Aussicht vom Golden Mount.
Gong
Gong…
WiFi-Gong
Beim nächsten Gong gibt es kostenloses WLAN.

Von Hühnerhunden und Fliegenpilzen

10 Tage Hiddensee im September und nur einmal Regen! Für das legendäre Hiddenseebuch „Kruso“ von Lutz Seiler blieb da viel zu wenig Zeit – nur zwei Drittel sind geschafft. Die Sonne drängte uns aus dem Haus. Auf unseren Touren über die Insel fanden wir den kleinen Leuchtturm im Süden, eine Fischfrau, Fliegenpilze, tauchende Möwen, einsamen Strand und natürlich ganz viel Sanddorn und Schafe. Abends gab´s wunderschöne Sonnenuntergänge über der Ostsee und morgens beeindruckende Sonnenaufgänge über dem Bodden. Das Beste war aber der Mond in der letzten Nacht. Blutrot – was für ein Ereignis! Mit meiner kleinen Kamera konnte ich diesen Moment nicht festhalten, doch der Blick auf den Sternenhimmel mit dem roten Mond bleibt auch so unvergesslich.

Haben wir eigentlich schon von Eddie, dem Hühnerhund erzählt? Morgens nach dem Frühstück fütterten wir immer die Kaninchen und Hühner mit unseren Essensresten. Eddie, der Hühnerhund, überwachte alles genau und holte sich am Zaun seine Kuscheleinheiten ab. Ihn haben wir schnell ins Herz geschlossen. Er hat Charakter: Wenn es regnet und die Familie garantiert lange im Haus ist, nutzt er die Gelegenheit, gräbt sich durch den Zaun und gibt Fersengeld. Über den Deich läuft er dann bis in den Süden nach Neuendorf 🙂

Unser Urlaubsfazit: Hiddensee ist im Sommer noch viel schöner als im Winter!

Heute heißt es leider Abschied nehmen von der Insel. Schiff ahoi!

Hiddensee: Der Leuchtturm

Kein Inselbesuch ohne Wanderung zum Leuchtturm – egal, ob Sommer oder Winter, Sonne oder Sturm, Regen oder Schnee! Der Leuchtturm auf dem Dornbusch, dem Hochland der Insel, wartet immer geduldig auf alle Gäste.

Bei traumhaftem Spätsommerwetter ließen wir es uns diesmal natürlich nicht nehmen, die 102 Stufen zu erklimmen und den windigen Ausblick zu genießen.

 

 

Hiddensee: Der sommerliche Norden

Der erste Urlaubstag begann mit strahlendem Sonnenschein. Ideal für einen Ausflug mit dem Rad in den Norden. Zuerst stellten wir die Räder am Enddorn ab – an der Nordspitze der Insel, wo sich Bodden und Ostsee treffen. Die Sonne lud zum Strandspaziergang ein und zu einem Mittagsschläfchen im Sand.

Danach wanderten wir auf dem Alten Bessin – der ältesten der beiden Landzungen, die in der Form der Insel den Kopf des Seepferdchens bilden. Das Meer trägt jedes Jahr Sand von der Steilküste im Nordwesten ab, um ihn hier abzulagern. Irgendwann wird sogar der Leuchtturm ins Meer kippen… aber nicht mehr in unserem Leben. Der Bessin ist für Vögel und ihre Liebhaber ein kleines Paradies. Ohne Fernglas lässt sich aber auch allerhand am Wegesrand entdecken.

Nach 17.000 Schritten (laut Gu) hatten wir uns am Ende des Tages den leckeren Fisch beim Gasthaus zum Enddorn redlich verdient. Herr Müller empfing uns gewohnt nordisch-schroff, war aber gut gelaunt, um uns Inselgeschichten zu erzählen. Ein schöner Tag 🙂